Achtsamkeit – Der Weg zur Liebe

Achtsamkeit – Der Weg zur Liebe

Eine der tiefsten Sehnsüchte des Menschen, ist der Wunsch, um seiner selbst willen geliebt zu werden. Doch wer diese bedingungslose Liebe nie erfahren hat, dem fällt es schwer sich selbst so zu lieben. Vielleicht haben wir das Leben sogar gut im Griff, aber diese innere Sehnsucht lässt sich nicht auf dauer leugnen. Also versucht das Ego auf alle ihm denkbaren Wege die Liebe, die wir uns selbst nicht geben, von Außen einzufordern: z.B. durch Bestätigung, Wertschätzung, Anerkennung oder Respekt. Das Annehmen ist jedoch schwer, da es ja nicht die „wahre“ Liebe ist nach der wir uns sehnen. So entsteht ein Kreislauf aus dem ständigen Bedürfnis nach Bestätigung von Außen. Wie kommen wir da wieder raus?

Um die Selbstliebe wiederzufinden und alte Wunden zu heilen, führt der Weg unweigerlich nach innen. Ein guter und wichtiger Weg ist Achtsamkeit mit sich selbst und im Leben. Aber auch hier gilt: Hingabe ist der Schlüssel und nicht das fordernde Ego. Achtsamkeit ist also kein Werkzeug der Selbstoptimierung, um besser, schneller, weiter den Weg des Ego zu verfolgen. Sondern eine liebevolle Technik der Selbstfürsorge.

Was genau passiert, wenn wir achtsam leben? Wir werden mehr zum neutralen Beobachter der Dinge und sehen die Welt nicht mehr durch den eigenen Erfahrungs- & Wertefilter. Es stellt sich ein tiefes Mitgefühl für die eigenen „Macken“ ein und wir erkennen besser, worin die wahren Bedürfnisse liegen und wie wir uns selbst helfen können. Doch auch körperlich kann viel passieren.

– Auszug aus dem Fachbeitrag von Sylvia Römer –

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